yt-dlp Befehlsgenerator für SoundCloud
Stelle einen yt-dlp-Befehl für SoundCloud-Tracks und -Sets zusammen — getaggt und fertig für die Musikbibliothek.
Das Audioformat wählen
SoundCloud liefert meist MP3 mit 128 kbit/s, manchmal Opus. Eine 128er-Quelle auf 320 zu wandeln ergibt eine größere Datei, die nicht besser klingt — "beste verfügbare" behält das Original und ist die richtige Voreinstellung.
Cover und Metadaten lohnen sich: ohne sie kommt ein geladenes Set als Ordner titelloser Dateien an. Sets und Playlists funktionieren im Modus ganze Playlist.
SoundCloud liefert die meisten Streams mit 128 kbit/s Opus, die "Go+"-Tracks mit 256 — aber nur an Sitzungen, die es für berechtigt hält. Spielt ein Track auf der Seite in höherer Qualität, als yt-dlp holt, sind cookies aus einem angemeldeten Browser meist der Unterschied: Die Staffel, die deine Sitzung sieht, ist die Staffel, die yt-dlp bekommt. Die -F-Auflistung zeigt, welche Formate es für den Track gibt, auf dem du gerade bist.
Die Download-Adresse ist nicht immer dort, wo das Audio wohnt: SoundCloud liefert Medien aus einem CDN hinter kurzlebigen signierten Links, eine aus einem Browser-Tab kopierte Medien-Adresse funktioniert also einmal und danach nie wieder — gib yt-dlp immer die Track-Seite und lass es auflösen. Reposts sind ein eigener Eintrag, der auf dasselbe Audio zeigt; die Archivdatei verhindert, dass ein Set-Download sie zweimal holt.
Sets (der SoundCloud-Name für Playlists) sind dort, wo der eigentliche Wert liegt. Ein Set mit zweihundert Tracks kommt seitenweise, und der Lauf dauert; die Archivdatei macht aus dem zweiten Lauf ein Delta aus nur den neu hinzugekommenen Tracks. "Bei Fehlern weitermachen" zählt, weil Sets gelöschte Tracks ansammeln — ein Produzent zieht ein Sample zurück, und ohne den Schalter bricht ein einziger 404 die anderen achtzig Tracks ab.
Zum Benennen: SoundCloud-Titel sind lang und tragen den Interpreten im Titel, deshalb macht die Standardvorlage Interpret-dann-Titel Duplikate sichtbar statt lautlos — zwei Dateien mit demselben Namen sind meist zwei Uploads desselben Tracks mit unterschiedlicher bitrate. Das Cover kommt aus der Artwork-Adresse und lädt in seiner größten Größe; wirkt das Cover falsch, war es auch auf der Plattform falsch.