YouTube zu MP3 mit yt-dlp
Stelle den yt-dlp-Befehl zusammen, der ein YouTube-Video in eine getaggte MP3 mit Cover verwandelt.
So bekommst du eine brauchbare MP3
Audio zu extrahieren ist eine Konvertierung, also ist ffmpeg zwingend — genau daran scheitert der Befehl auf einer frischen Installation. Beste (VBR) ist die richtige Voreinstellung: das Verhältnis von Größe zu Qualität ist am besten, und eine höhere feste bitrate kann keine Qualität hinzufügen, die die Quelle nie hatte.
Cover und Metadaten machen aus einem Ordner namenloser Dateien etwas, das ein Musikplayer sortieren kann. Die Vorlage hier stellt den Interpreten voran und nimmt den Uploader, wenn kein Interpret getaggt ist.
--audio-quality 0 ist die Einstellung, die am häufigsten falsch verstanden wird. Es bedeutet nicht „Qualität null" — es ist die beste Einstellung bei variabler Bitrate, im Mittel etwa 245 kbit/s, und die Skala läuft andersherum: 0 ist am besten, 9 am schlechtesten. Variable Bitrate gibt in dichten Passagen mehr Bits aus und in Stillen weniger, weshalb eine VBR-Datei bei gleicher Größe meist besser klingt als eine mit konstanter Bitrate. Wenn ein Gerät auf einer festen Rate besteht, verlange sie beim Namen — --audio-quality 320K — statt eine Zahl auf der 0–9-Skala zu raten.
Die größere Frage ist, ob überhaupt konvertiert werden soll. YouTube liefert Audio als Opus oder AAC, und beides ist kein MP3 — MP3 zu verlangen heißt also immer neu kodieren: die Datei wird dekodiert und ein zweites Mal komprimiert, und bei jedem Durchgang geht etwas Qualität verloren. Wenn nichts bei dir ausdrücklich die Endung .mp3 verlangt, nimm stattdessen „Beste (ohne Umwandlung)". Das ist schneller, umgeht ffmpeg vollständig, und das Ergebnis ist näher an der Quelle, als es ein MP3 davon je sein kann. Konvertiere, wenn ein Autoradio, ein DJ-Programm oder ein altes Telefon dir keine Wahl lässt.
Für eine ganze Playlist schalte Playlists ein und ergänze eine Archivdatei. Das Archiv hält fest, was schon geholt wurde, sodass derselbe Befehl nächste Woche nur das Neue mitnimmt statt von vorn zu beginnen — und zusammen mit „nach Fehlern weitermachen" reißt ein regionsgesperrter oder gelöschter Titel nicht mehr die anderen zweihundert mit. Nimm den Playlist-Index ins Ausgabe-Template auf, wenn die Reihenfolge zählt; ohne ihn sortiert dein Player den Ordner alphabetisch und das Album steht in der falschen Folge.